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Estland eröffnet ein Business Hub in Berlin

Der Estonian Business Hub wurde in der estnischen Botschaft in Berlin eröffnet. Foto: Estnisches Außenministerium

Am 13. November 2025 eröffnet der estnische Außenminister Margus Tsahkna in der Botschaft der Republik Estland in Berlin offiziell den neuen Estonian Business Hub. Mit dieser Initiative stärkt Estland seine wirtschaftliche und diplomatische Präsenz in Deutschland und schafft eine neue Plattform für technologische Zusammenarbeit, Innovation und Exportförderung.

Der Berliner Hub ist Teil einer internationalen Reihe von Business-Zentren, die das estnische Außenministerium gemeinsam mit Enterprise Estonia aufbaut. Nach erfolgreichen Eröffnungen in London, Paris, Riga, Washington, Seoul und Singapur ist Berlin nun der jüngste Standort in diesem globalen Netzwerk.

„Deutschland ist für Estland einer der wichtigsten Partner in Europa – wirtschaftlich, technologisch und politisch.“
Margus Tsahkna, Außenminister

„Deutschland ist für Estland einer der wichtigsten Partner in Europa – wirtschaftlich, technologisch und politisch,“ betont Außenminister Margus Tsahkna. „Der neue Business Hub in Berlin wird Unternehmen beider Länder zusammenbringen, Kooperationen fördern und zeigen, wie eng Innovation und Diplomatie heute verbunden sind.“

Estnisches Wirtschaftszentrum in Seoul. Estland unterhält nun Wirtschaftszentren in London, Paris, Riga, Washington, Seoul, Singapur und Berlin. Foto: Estnisches Außenministerium 

Minister Tsahkna eröffnet estnischen Wirtschaftshub: Ein neues Kapitel in der Wirtschaftsdiplomatie

Auch Marika Linntam, Botschafterin der Republik Estland in Deutschland, sieht im Berliner Hub großes Potenzial: „Wir freuen uns sehr, dass Außenminister Tsahkna persönlich zur Eröffnung kommt. Der neue Hub wird ein Ort des Austauschs – ein Raum, in dem estnische und deutsche Unternehmen einander auf Augenhöhe begegnen, voneinander lernen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln können. Wir sehen großes Potenzial, gemeinsam Innovation, Digitalisierung und zukunftsorientierte Projekte voranzubringen.“

Der Estonian Business Hub steht für eine neue, offene Form wirtschaftsdiplomatischer Zusammenarbeit. Er ist Ausdruck davon, dass Estland seine Unternehmen aktiv dabei unterstützt, auf internationalen Märkten sichtbar zu werden und Vertrauen aufzubauen. Wenn estnische Unternehmen ihre Produkte oder Lösungen im Hub präsentieren, geschieht das in enger Partnerschaft mit der Botschaft – ein Zeichen dafür, dass der estnische Staat hinter ihnen steht und ihr Potenzial anerkennt.

Damit wird der Hub zu einem Ort, an dem Diplomatie, Innovation und Unternehmertum zusammenwirken – und an dem deutsche Partner Estlands Haltung zu Offenheit, Qualität und digitaler Zusammenarbeit unmittelbar erleben können.

Ein Beispiel für den Erfolg des Konzepts liefert der Hub in Singapur: Das estnische Unternehmen CryptoSwift nutzte die Räumlichkeiten während der internationalen Blockchain-Konferenz Token2049 für ein exklusives Networking-Event mit Branchenführern. Co-Gründer Uve Poom erklärte, dass die Zusammenarbeit mit der Botschaft und die professionelle Umgebung „den entscheidenden Unterschied“ gemacht hätten.

Business hub

Eröffnungsveranstaltung des Estonian Business Hub in Berlin. Foto: Estnisches Außenministerium 

Estland baut Innovationsdiplomatie in Mitteleuropa aus

Auch in den USA konnten Erfolge erzielt werden: Das Verteidigungsunternehmen Vegvisir fand über den Business Hub in Washington Zugang zu wichtigen Regierungsinstitutionen und konnte eine nordamerikanische Entwicklungspartnerschaft aufbauen.

„Diese Beispiele zeigen, wie wertvoll diplomatisch verankerte Orte für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen sind,“ so Linntam weiter. „Der Berliner Hub wird diese Rolle auch in Mitteleuropa übernehmen.“

„Der neue Hub wird ein Ort des Austauschs – ein Raum, in dem estnische und deutsche Unternehmen einander auf Augenhöhe begegnen, voneinander lernen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln können. Wir sehen großes Potenzial, gemeinsam Innovation, Digitalisierung und zukunftsorientierte Projekte voranzubringen.“
Marika Linntam, Botschafterin der Republik Estland in Deutschland

Die Eröffnung des Business Hubs Berlin am 13. November 2025 ist Teil des von der EU im Rahmen des „NextGenerationEU“-Programms geförderten Projekts zur Förderung von Export und Innovation. Nach der Eröffnung sind regelmäßige Seminare, Workshops und Netzwerkveranstaltungen mit deutschen Partnern geplant.

Am selben Tag findet im neuen Hub außerdem eine Fachveranstaltung unter dem Titel
„Estnische Innovationen für den deutschen Immobilienmarkt – Schnell. Grün. Kosteneffizient.“ statt. Führende estnische Unternehmen zeigen, wie digitale Technologien, industrielle Vorfertigung und integrierte Energielösungen die Bau- und Immobilienwirtschaft effizienter und nachhaltiger machen können.

Als eine der ersten Veranstaltungen findet am selben Tag ein Roundtable zu Cybersicherheit und digitaler Souveränität statt – mit Außenminister Margus Tsahkna, Ole Behrens-Carlsson (Group Chief Growth Officer, Nortal) sowie Piret Vahter (CMO und Vorstandsmitglied, NET Group).

Gefördert durch die Europäische Union – NextGenerationEU.

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